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Titelcover der aktuellen Doppelausgabe 11/12 2020 - klicken Sie für eine größere Ansicht
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Die aktuelle Doppelausgabe 11-12/2020 mit folgenden Themen:
Titelthema

Schicksal deutscher Zwangsarbeiter Teil unserer gemeinsamen Erinnerungslandschaft

TitelthemaAnlässlich der letzten Beiratssitzung zur Anerkennungsleistung an ehemalige zivile deutsche Zwangsarbeiter (AdZ) erklärt BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius: »Vergangene Woche wurde symbolisch der letzte Bescheid für die Anerkennungsleistung an ehemalige zivile deutsche Zwangsarbeiter verliehen. Mehr als vier Jahre Verwaltungsarbeit, mehr als 46.000 Anträge und mehr als 80 Prozent davon mit positivem Bescheid: Fast ein Menschenleben nach dem Zweiten Weltkrieg zeigen diese Zahlen, dass dieses Schicksal ein Massenphänomen war.

Mit der Anerkennungsleistung gelang eine späte symbolische Geste an die noch lebenden Betroffenen, die ganz überwiegend positiv empfunden wurde. Daher bin ich besonders dankbar, dass alle staatlich Verantwortlichen – vom Deutschen Bundestag über das Bundesministerium des Innern bis hin zum Bundesverwaltungsamt – hier von Anfang bis Ende an einem Strang gezogen haben.

Rückblick
Kranzniederlegung mit Musik
RückblickDie Gedenkstunde zum Tag der Heimat, mit der auch in Backnang an die deutschen Heimatvertriebenen erinnert wird, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Backnang kamen, war in diesem Jahr wegen der Corona-Verordnungen auf eine Kranzniederlegung in kleinerem Kreis am Mahnmal zwischen Max-Eyth-Realschule und Max-Born-Gymnasium reduziert. »Bei uns in Backnang hat die Kranzniederlegung zum Tag der Heimat, hier am Mahnmal auf der Maubacher Höhe, Tradition«, so Dieter Klenk, Vorsitzender der Heimatgruppe Backnang des Deutschen Böhmerwaldbunds, in seiner Begrüßung: »Wir, das sind Bessarabiendeutsche, Böhmerwälder, Donauschwaben, Deutsche aus Russland, Schlesier, Siebenbürger Sachsen, Sudetendeutsche und Ungarndeutsche. Deutsche Heimatvertriebene, die in Backnang eine neue Heimat, ich möchte sagen, ihr Glück gefunden haben. Wir halten mit unserer Stadt Backnang zusammen. Auch in diesem schwierigen Jahr, in dem uns alle, und nicht zuletzt die deutschen Heimatvertriebenen, die Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens treffen. Unter diesen Umständen bin ich sehr dankbar und freue mich, dass wir zu einem stillen, andächtigen Gedanken an diesem Ort zusammengekommen sind.«

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Kultur
Text und Context – szenische Lesung mit Kontrabass
Eine Veranstaltung mit Prosa und Lyrik rumänien- und ungarndeutscher Autoren am ungarischen Kulturinstitut in Stuttgart
KulturEine eindrückliche Lesung aus Werken deutscher Autoren aus Ungarn und Rumänien war am 28. September im ungarischen Kulturinstitut in Stuttgart zu erleben. Die drei Studentinnen der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart ließen die Worte fließen, deklamierten, fielen sich gegenseitig ins Wort, nahmen Gedanken auf, ließen Sätze durch den Raum schweben, spitzten zu und schockierten. Spitzbübisches Lächeln begleitete die Ironien. In immer neuen Konstellationen kam bei Lea Brückner, Mareike Köhler und Ildikó Fillies, allesamt Studentinnen von Annegret Müller, keine Langweile auf. Dass diese gefragte Rezitatorin und Professorin für Sprechkunst und darstellende Kunst eine geradezu musikalische Artikulation von Texten pflegt, war auch bei ihren Studentinnen zu hören. Zu hören waren Texte von Angela Korb, Thomas Perle, Csilla Susi Szabó, Christel Ungar und Stefan Valentin. Die Sprechpausen überbrückten Improvisationen auf dem Kontrabass.

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Zum Feierabend
Advents- und Weihnachtszeit
FeierabendIm Heimatbuch der Gemeinde Weindorf (Pilisborosjenö) beschreibt Maria Welsch die Bräuche zur Weihnachtszeit. Sie beginnt mit den Bräuchen zur Herbergsuche in der Adventszeit. Je neun Familien taten sich zusammen zu den abendlichen Adventsandachten, der Herbergsuche. Sie trugen das Bild von Maria und Josef auf der Suche nach einer Bleibe von Familie zu Familie. Beim Eintritt überreichten sie es der Hausherrin unter folgenden Worten: »Oh Freundin, nimm sie auf in ihrer kalten Wanderschaft, in ihrer unbefleckten Jungfrau’nschaft. Verehre sie nicht nur heute und morgen, sondern hilf beständig ihre Ehre zu besorgen«. Die Empfängerin erwiderte: »Sei gegrüßt, oh Jungfrau rein, mit Freuden nehme ich dich in meine Wohnung herein. Verehren will ich dich vom ganzen Herzen, verlass’ auch du mich nicht in meinen Todesschmerzen.« Nach dem Gruß beteten sie miteinander das »Eng’l des Herrn« und sangen danach das Herbergslied:

Personalien
Gallus Rehm †
PersonalienIm vergangenen Jahr konnte Prof. em. Dr. Dr.-Ing E.h. Dr. h.c. Gallus Rehm seinen 95. Geburtstag feiern. Am 27. August 2020 ist der berühmte Bauingenieur in München verstorben. Er gehört zu den bekannten und anerkannten Spezialisten im Bereich Tragwerke und Bauingenieurswesen. Trotz seines ausgefüllten beruflichen Lebens setzte er sich auch immer wieder für die Deutschen aus Ungarn ein und bekleidete in ungarndeutschen Vereinigungen wie der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn und der Suevia Pannonica herausragende Ämter.

Gallus Rehm wurde am 18. Oktober 1924 in Nyomja im Komitat Branau (Baranya) geboren. Die kleine Gemeinde, die heute mit Surgetin (Szederkény) vereinigt ist, liegt an der Hauptstraße von Mohatsch (Mohács) nach Fünfkirchen (Pécs). Die katholische Kirche St. Simon und Judas Tadeus aus dem Jahr 1759 überragt den Ort.

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