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Die aktuelle Ausgabe 4-6/2022 mit folgenden Themen:
Titelthema

»Wir müssen uns dem entgegenstellen, dass sich das Schicksal von uns heimatvertriebenen Ungarndeutschen niemals mehr wiederholt«

TitelthemaDer 19. Januar ist in Ungarn der Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung. Das Liszt-Institut, das ungarische Kulturinstitut, in Stuttgart, gedachte am 22. Januar mit einer besinnlichen Gedenkveranstaltung der Ereignisse am Ende und nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Redner mahnten an, dass Vertreibung keine Gerechtigkeit bringt.

Seit 2018 erinnert man sich im Ungarischen Kulturinstitut in Stuttgart an die ungarndeutschen Menschen, die Opfer der Verschleppung und Vertreibung wurden, und leistet damit eine wichtige Arbeit zur Aufarbeitung eines dunklen Kapitels der ungarischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Der Direktor des Instituts, Dr. Dezső B. Szabó, konnte hierzu zahlreiche hochrangige Vertreter der Ungarndeutschen, aus Politik und Gesellschaft begrüßen.

Rückblick
Einladung zu Festtagen in der Partnerstadt Großturwall (Törökbálint)
RückblickReich sind nur die, die wahre Freunde haben« – dieses Zitat von Thomas Fuller stand sinngebend über dem Besuch einer kleinen Delegation in Großturwall (Törökbálint). Vor mehr als 30 Jahren entstand die Partnerschaft zwischen den Städten Törökbálint und Süßen, eine glückliche späte Folge der Vertreibung von rund 300 Großturwallern in den Jahren 1946/47. Auf dem Fundament des Vertrauens und Respekts entstand diese Partnerschaft im Jahr 1990, erreichte Stabilität und konnte die Heimatverbundenheit der Vertriebenen, die in Süßen eine neue Lebensmitte fanden, wunderbar erhalten.

»Die Ortsgemeinschaft der Ungarndeutschen in Süßen und die deutsche Selbstverwaltung in Törökbálint sind ein wichtiger Antrieb und Unterstützer der Partnerschaft«, Sprachbarrieren und Sprachlosigkeit werden abgebaut, die Partnerschaft ist »gelebte Europa-Politik. Und es ist wichtig, Gemeinsamkeit zu verstärken, um Frieden und Freiheit zu sichern.«

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Kultur
Schöpfen aus dem Wasser des Seins
Die anonymen Welten in den Bildern von Róbert Várady – eine Ausstellung im Liszt-Institut in Stuttgart
Kultur»Schöpfen aus dem Wasser des Seins« ist der Titel der Ausstellung mit Ölgemälden des ungarischen Künstlers Róbert Várady, die ab dem 11. Februar im Liszt-Institut, dem ungarischen Kulturinstitut in Stuttgart, zu sehen war. Der Titel ist die abgewandelte Variante des Titels eines Gemäldes. Dieses zeigt den deutschen Philosophen Martin Heidegger mit einem Eimer an einem Fluss. Das Ölgemälde ist tatsächlich inspiriert von einem Foto, das Heidegger, gekleidet in weißem Hemd, mit Krawatte und schwarzer Strickweste und einem Eimer zeigt. Das galt in bürgerlichen Kreisen damals als leger. Heidegger hatte eine Hütte bei Todtnauberg im südlichen Schwarzwald. Allerdings gab es keinen Wasseranschluss und er musste das Wasser mit einem Eimer holen. Das Foto hat also einen ganz banalen Hintergrund. Róbert Várady war aber fasziniert von der grotesken Situation. Man schmunzelt unvermittelt bei diesem Bild. Der Maler war sich der Ironie zweifelsohne bewusst. Várady erweiterte das Motiv für das Gemälde um einen Fluss und brachte es dadurch in Zusammenhang mit der von Heidegger gestellten Seins-Frage. Róbert Várady sagt dazu selbst: »Eine der Hauptrichtungen von Heideggers Philosophie ist die phänomenologische Untersucht der Frage der Existenz im Allgemeinen, daher dachte ich, dass das Wasser, mit dem viele heiligen mythologischen Bilder verbunden sind, das Wasser des Lebens sein könnte, was in diesem Zusammenhang an das Wasser der Existenz erinnert, wenn der größte Meister der Ontologie mit einem Eimer vor ihm steht.« Die Ontologie ist in wörtlicher Übersetzung als Lehre des Seienden eine Disziplin der Philosophie.

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Zum Feierabend
Heimat-Singkreis Irm (Üröm)
FeierabendIn mehreren ungarischen Gemeinden gibt es Minderheiten-Selbstverwaltungen und in diesen Gemeinden wurden auch Heimatsingkreise gegründet, so auch in Üröm. Die Anfänge des Chores gehen auf das Jahr 2011 zurück. Im Jahre 2015 wurde der deutsche Nationalitäten-Verein Irm gegründet und seither trägt der Chor den Namen Heimatsingkreis Üröm (Irm). Inzwischen hat er 14 Mitglieder. Zur musikalischen Unterstützung trägt ein Akkordeonspieler bei. Leiterin des Chores ist seit der Gründung Frau Hanvay Hajnalka und für die Organisation ist vor allem Frau Anna Falvai zuständig. In der Vergangenheit hatten sie 5 bis 6 Auftritte im Umkreis von Budapest. Auch in Üröm selbst waren sie öfters zu hören.
Personalien
Er setzte sich für die Erhaltung der Volkstänze ein

PersonalienDer Landesvorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn in Bayern, Georg Hodolitsch, erinnert sich gerne an seine Zeit als kleiner Bursche in der Tanzgruppe. Andreas Netzkar hat damals einen großen Eindruck auf ihn gemacht. Ab 1958 durfte Hodolitsch bei besonderen Anlässen Gedichte aufsagen, ab 1963 in der Tanzgruppe mittanzen und Andreas Netzkar ab den 1970er-Jahren als Jugendleiter, später als Tanzleiter und Seniorengruppengründer über viele Jahrzehnte unterstützen. Gerne erinnert er sich an diese Zeit.

 

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