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die Schriftleitung.
HERZENSSACHE
Kristina Szeiberling-Pánovics
Es gibt Momente, in denen Zahlen mehr sind als Zahlen. Sie werden zu Gefühlen. Zu Fragen. Zu einem Spiegel. Die endgültigen Ergebnisse der Parlamentswahl in Ungarn liegen nun vor. Wir haben kein Mandat errungen. Das ist eine nüchterne Feststellung – und doch trifft sie uns nicht nüchtern. Sie berührt. Sie schmerzt. Und sie zwingt uns, ehrlich zu sein.

Ich schreibe diese Zeilen nicht nur als Schriftleiterin der “Unsere Post”, sondern als Mitglied des Wahlkampf- Kommunikationsteams der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, und vor allem als jemand, dessen ganzes Leben eng mit der Gemeinschaft der Ungarndeutschen verwoben ist.
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AKTUELLES VON DEN UNGARNDEUTSCHEN
Die Trägerinnen und Träger der Ehrennadel in Gold für das Ungarndeutschtum und des Otto-HeinekPreises: Dr. Viktoria Muka, Dr. Elisabeth Sandor-Szalay, Udo Pörschke, Dr. Viktoria Nagy, Dr. Gabriella S6s (v.l.n.r.)
69. BUNDESSCHWABENBALL IN GERLINGEN

Der diesjährige Bundesschwabenball der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn stand ganz im Zeichen eines besonderen Jubiläums: 50 Jahre Schwabenball in Gerlingen. Seit einem halben Jahrhundert ist die Stadt – oft als inoffizielle Hauptstadt der Ungarndeutschen bezeichnet – ein verlässlicher Partner und zentraler Ort der Begegnung für die ungarndeutsche Gemeinschaft weltweit. Die enge Verbindung ist historisch gewachsen, nicht zuletzt durch die vielen Vertriebenen, die nach dem Zweiten Weltkrieg hier eine neue Heimat fanden und das kulturelle Leben bis heute prägen.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dirk Oestringer eröffnete der feierliche Einzug der Trachtengruppen zum Prinz-Eugen- Marsch den Abend. Dieses eindrucksvolle Bild gelebter Tradition wurde durch das gemeinsame Singen der ungarndeutschen Hymne unterstrichen.
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GESCHICHTE & ZEITZEUGEN
Bürgermeister Benjamin Köpfle bei seiner Ansprache
ERINNERN, VERSÖHNUNG UND EIN GEMEINSAMES MITEINANDER
GEDENKVERANSTALTUNG ZUM 80. JAHRESTAG DER VERTREIBUNG DER UNGARNDEUTSCHEN

Aus diesem Anlass fand ein Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz in München am 19. Januar 2026 statt. Als bisher einziges Land hat Ungarn bereits 2012 einen eigenen Gedenktag für die vertriebenen Ungarndeutschen eingeführt, die nach den Beschlüssen der Potsdamer Konferenz, beginnend mit dem 19.1.1946 ihre Heimat verlassen mussten. Rund 225 000 Deutsche wurden von 1946 bis 1948 in Ungarn enteignet und in Viehwaggons deportiert, die meisten nach Baden-Württemberg und Bayern. Aber auch in die sowjetische Besatzungszone, insbesondere nach Sachsen. Bereits Ende 1944 flüchteten die ersten Deutschen vor den Sowjets – ebenfalls mit Pferdegespannen nach Westen.
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FAMILIENNACHRICHTEN
Für die heimatvertriebenen und heimatverbliebenen Ungarndeutschen sind Geburtstage, Nachrufe und persönliche Mitteilungen nicht nur Nachrichten, sondern ein verbindendes Element über Zeit und Raum hinweg. Gerade in einer Gemeinschaft, die durch historische Ereignisse auseinandergerissen wurde, sind solche Nachrichten von unschätzbarem Wert. Sie bewahren Erinnerungen, halten den Kontakt zwischen Verwandten und Freunden aufrecht und stärken das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Ob freudige Anlässe wie Jubiläen und Geburtstage oder der würdige Abschied von geliebten Menschen - diese Mitteilungen lassen uns gemeinsam Anteil nehmen, erinnern uns an unsere Wurzeln und zeigen, dass unsere Verbundenheit über Generationen hinweg Bestand hat.
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